Chancen nutzen – Menschen stärken

(1) Wir packen an.
Wir setzen uns ein für Menschen, die benachteiligt sind und sich nicht ausreichend selbst helfen können, die von Armut betroffen sind oder öffentlich keine Stimme haben.
Als Fachverband in der Caritas helfen wir insbesondere wohnungslosen und straffälligen Menschen sowie deren Angehörigen. Unsere Angebote sind offen für alle, die Hilfe benötigen, unabhängig von Religion, Geschlecht und Nationalität.
Maßgebend für unsere Arbeit sind die Menschen mit ihren Nöten und Problemen. Wir gestalten mit ihnen eine ganzheitliche Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei bieten wir unsere Hilfe so an, dass diese Menschen in ihrer Hoffnung und ihren Fähigkeiten bestärkt werden.

(2) Wir mischen uns ein.
Wir setzen uns für eine solidarische und gerechte Gesellschaft ein. Wir sind wachsam für die Nöte der Menschen. Gemeinsam mit ihnen vertreten wir ihre Anliegen in Kirche, Politik, Gesellschaft und entwickeln unsere Hilfen weiter.
Unsere Leistungen erbringen wir nach den Grundsätzen der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Wir orientieren uns an fachlichen Standards und am Prinzip der Nachhaltigkeit.

(3) Wir arbeiten zusammen.
Die starke Kraft des Miteinanders von freiwilligen und beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern prägt unsere Arbeit. Wir bieten allen die Möglichkeit, sich an der Verwirklichung unserer Ziele und Aufgaben partnerschaftlich zu beteiligen.

(4) Wir gestalten gemeinsam.
Wir suchen die offene Zusammenarbeit mit Pfarrgemeinden, Verbänden, Initiativen, Selbsthilfe­gruppen, die sich gemeinsam mit uns für Menschen in Not einsetzen und sind Partner der kommunalen und staatlichen Behörden. Dabei sind uns gegenseitige Wertschätzung, Vertrauen und Transparenz wichtig. Als Teil der Caritas leisten wir einen Beitrag zur Mitgestaltung des solidarischen Zusammenlebens in unserem Land.

(5) Wir vertrauen auf Gott.
Richtschnur unseres Handelns ist die Botschaft des Evangeliums. Als Teil der Kirche möchten wir die vorrangige Option für die Armen verwirklichen, die Jesus Christus aufgezeigt hat. Jeder Mensch ist in seiner Person ein Geschöpf Gottes und darin besteht seine besondere Würde. Dabei gehört Scheitern und Schuld für uns zum Menschsein und ist Zeichen unserer Endlichkeit in dieser Welt. Jedes Scheitern ist immer auch eine Aufforderung zu einem neuen Beginn und zu neuer Hoffnung – dies gilt sowohl für die Menschen, die wir unterstützen, als auch für uns selbst in unserer Arbeit. Unsere Dienste und Einrichtungen verstehen wir dabei als Lernorte des Glaubens. Durch unser Tun verwirklichen wir unseren Glauben an Gott.

 

Leitbild des SKM Diözesanvereins (Beschlussfassung vom 13.05.2011).pdf (48 kB)

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    Aktualisiert am 04.09.2018     drucken

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